Das Lakritz-Abenteuer hatte seinen Ausgangspunkt in einem Strandkiosk

Als 14-Jähriger hat Johan Bülow ein eigenes Unternehmen gegründet und einen kleinen Strandkiosk auf der dänischen Insel Bornholm gepachtet. Später machte die Liebe zu Lakritz den jungen Bornholmer zu einem von Dänemarks erfolgreichsten Jungunternehmern. Auch nach 10 Jahren, in denen das Lakritz-Abenteuer nur den Weg nach oben kannte, ist die Liebe noch nicht erkaltet und Johan Bülow übernimmt daher seine neue Funktion des kreativen Leiters für Lakritz.

„Ich möchte gerne wieder mit den Händen in die Lakritzmasse greifen und als kreativer Leiter ist mir das wieder möglich“, berichtet Johan Bülow. „Was mich antreibt, ist die Suche nach dem allerbesten Ergebnis. Es ist kein Geheimnis, dass ich ziemlich perfektionistisch bin und ich liebe es zu experimentieren und Neues immer und immer wieder auszuprobieren, bis ich den richtigen Geschmack, die richtige Farbe und Textur finde. Hierzu bekomme ich jetzt die Zeit und den Raum.“

Schon als 14-Jähriger ist er Pächter eines Strandkiosks
Irgendwie ist es „der alte Johan“, der jetzt in die Lakritzfabrik zurückkehrt, mit der gleichen Neugier, die ihn vor 10 Jahren dazu gebracht hat, sich in der Küche der Mutter auf Bornholm am Kochen von Lakritz auszuprobieren. Eben diese Neugier hat auch dazu geführt, dass er bereits als 14-Jähriger eine eigene Firma besaß, als er in seinem Heimatort Svaneke auf Bornholm einen Strandkiosk eröffnete. Für die Pacht benötigte er damals 10.000 Kronen, die er von seiner Mutter lieh. Seine Ambitionen waren ins Unermessliche gewachsen und so taufte Johan seinen kleinen Kiosk auf den Namen „Hullehavens Storcenter“ – „Hullehavn Einkaufszentrum“.  Der kleine Strandkiosk sollte die Urlaubsgäste, die ihre Ferien am Strand verbrachten, mit Eis, Süßigkeiten und Limonade anlocken.

Doch so lief es leider nicht. Genau in diesem Sommer regnete es unaufhörlich und selbst über der sonst vom Sonnenschein verwöhnten Insel regnete und stürmte es während des ganzen Sommers. Aus diesem Grund mieden die Urlaubsgäste Johans Strandkiosk und der 14-jährige Johan musste – trotz der Tage mit 12-14 Stunden hinterm Tresen und besten Erwartungen – einsehen, dass er, als der Sommer vorüber war – auf 300 kg Süßigkeiten sitzen geblieben war, die nun im Keller seiner Mutter eingelagert werden mussten.

Die Erfahrungen, die er mit seinem ersten Strandkiosk gesammelt hat, waren jedoch eine wichtige Lektion, auf die Johan aufbauen konnte, als er sein Lakritzgeschäft eröffnete, das heute 250 Mitarbeiter beschäftigt.


Zurück zu den Wurzeln
Johan ist jetzt zu seinen Wurzeln zurückgekehrt – allerdings mit all der Erfahrung, die er in den vergangenen 10 Jahren gesammelt hat. Und wieder arbeitet er mit sorgfältig ausgewählten Zutaten, der siedenden Lakritzmasse und nicht zuletzt mit seinen Mitarbeitern: Den Alchimisten, die in ihren Laboren Tag für Tag das schwarze Gold herstellen:

”Wir haben so unglaublich viele spannende Ideen, die wir alle gerne ausprobieren und die wir gerne unseren Mitmenschen präsentieren möchten. Unser neues Lakritz-Softeis ist nur eines der jüngsten Beispiele für unsere Experimente. Darüber hinaus haben wir den unerschütterlichen Glauben, dass auch der Rest der Welt gutes Lakritz zu schätzen wissen wird. Und damit das geschieht, arbeiten wir weiter unermüdlich.“

Von Bornholm nach Dubai
Viel weist darauf hin, dass das Lakritz von Johan Bülow – ein einzigartiges dänisches Produkt – weltweit an vielen Orten ein Zuhause findet. Lakrids by Johan Bülow wird bereits in 25 Ländern verkauft und das Lakritzfieber reicht bis nach Dubai, wo demnächst eine Lakritzboutique der Luxusklasse eröffnen wird, ganz aus Marmor und mit einem Wert von 4 Millionen Kronen.

Johan Bülow erklärt: „Unsere Ambitionen sind groß, sehr groß sogar. Aber so lange wir Lakritz herstellen, mit Neugier und Sorgfalt arbeiten, so lange glaube ich, dass die Liebe für Lakritz sich weiterverbreiten wird, sogar von Bornholm und Kopenhagen bis nach Manhattan und Dubai.“